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Die Lilie ist als Symbol für Reinheit und Schönheit bekannt, zeigt aber auch gerne andere Facetten. Ob in zarten Pastelltönen oder kräftigem Rot und Orange – mit über einhundert Arten bietet die Lilie ein großes Farbspektrum und jede Menge Vielfalt in der Blütenform. Als Zimmerpflanze wird die Lilie an einem hellen Standort zum wahren Blickfang im Wohnraum.
Die weiße Lilie ist bereits seit der Antike ein klassisches Symbol für Reinheit und Schönheit. Wegen dieser Bedeutung wird die Pflanze in religiöser Architektur und Kunst oft im Zusammenhang mit der Heiligen Jungfrau Maria dargestellt. Die Mutter Christi ist auch die Namenspatin für die wohl bekannteste Lilienart, die weiße Madonnen-Lilie.
Neben der klassischen Variante bietet diese Zwiebelpflanze mit einhundert duftenden und nicht-duftenden Arten in unterschiedlichsten Rot-, Orange- und Pastelltönen eine große Farbvielfalt. Die Blüten der Pflanze des Monats Februar können zudem je nach Art in der Größe von sieben bis 25 Zentimetern variieren. Ob als Trompetenblüte mit langen, an den Enden eingerollten Blättern, als Schalenblüte mit nur leicht nach Außen gebogen Blättern, oder als sogenannte Türkenbundlilie, bei der sich die Hüllblätter so weit öffnen, dass sie sich sogar am Stiel wieder einrollen – die zarte Lilie versprüht in jeder Variation ihr Charisma.
So vielfältig wie die Lilienarten sind auch die Orte ihrer Herkunft. Sowohl in Asien als auch in Amerika und Europa ist die schöne Pflanze beheimatet. Ihre natürliche Fähigkeit sich an unterschiedliche Umgebungen, wie zum Beispiel Küstenlandschaften oder Hochebenen, anzupassen, macht sie zu einer pflegeleichten Zimmerpflanze. Ohne großen Aufwand für ihren Besitzer schmückt und veredelt die Pflanze des Monats Februar die Wohnräume.
Die Lilie steht gerne an einem hellen, warmen Ort bei Temperaturen zwischen 15 bis 20 Grad Celsius ohne direkte Sonneneinstrahlung. Wenn eine Blüte der Pflanze verblüht ist, kann diese einfach abgeschnitten werden. Bei der Wässerung ist darauf zu achten, dass die Erde erst antrocknen sollte, bevor neues Wasser nachgegossen wird. Weitere Informationen zur Lilie und weiteren Zimmerpflanzen gibt es auf www.meinepflanzeundich.de.
Namensherkunft Der Name „Lilie“ leitet sich vom alt-griechischen „Leirion“ ab, was die Blume der Göttin Hera beschreibt. Laut der Sage trank Herkules von ihrer Brustmilch und die Blume entstand aus einem verschütteten Tropfen. Das Wort wurde zu „Lilium“ latinisiert und bezeichnet heute, in abgewandelter Form, die Gattung in der Mehrheit der europäischen Sprachen.
Besonderheit der Pflanze Die Lilie ist größtenteils in der nördlichen Hemisphäre beheimatet. In der freien Natur ist sie vorwiegend in Korea, Japan, Sibirien, aber auch dicht am Äquator und in Indien zu finden. Außerdem verbreitete sich eine Vielzahl ihrer Arten in den amerikanischen Staaten. Auch in Europa ist die Lilie im Kaukasus, den Balkanländern, Griechenland, Polen, den Alpen und den Pyrenäen heimisch. Die Pflanze wächst auf Meeresspiegelhöhe ebenso wie in 3.000 Höhenmetern, doch je höher sie wächst, desto kleiner ist die Art in der Regel. Während einige Lilien sich großflächig ausgebreitet haben, wie die „Lilium Martagon“, deren Verbreitungsgebiet von Sibirien bis zum Balkan reicht, haben andere Arten nur einen kleinen Lebensraum, wie die „Lilium Regale“, die nur auf den steilen Hängen eines abgelegenen Tales der chinesischen Provinz Szechuan vorkommt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind weltweit etwa 100 verschiedene Lilienarten bekannt.
Pflegetipps Ort: Die Lilie benötigt einen hellen Standort, wobei direkte Sonnenbestrahlung im Frühling und besonders im Sommer vermieden werden sollte. Temperatur: Die Lilie kann bei normalen Wohnungstemperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius kultiviert werden. Je kühler die Temperatur während der Blühphase ist, desto länger erfreut die Lilie ihre Besitzer mit ihrer Blütenpracht. Wassergabe: Während der Wachstumsphase und in der gesamten Blütezeit sollte die Zimmerpflanze regelmäßig gegossen werden. Das Substrat sollte in dieser Zeit nicht antrocknen, aber auch nicht vernässen. Düngung: Gelegentliches Düngen schätzt die Lilie sehr, wobei der Bedarf von Art zu Art variiert.
Angebot im Handel Das Handelssortiment besteht vor allem aus den asiatischen und orientalischen Hybriden, sowie die Lilie „Longiflorum“, eine besonders lange blühende Gattung, die erst seit kurzem als Zimmerpflanze gezüchtet wird. Lilien sind das ganze Jahr im Handel erhältlich, insbesondere aber in den Frühlings- und Sommermonaten.
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